Zum Inhalt springen
FM-Connect Chat

Hallo! Ich bin Ihr FM-Connect Chat-Assistent. Wie kann ich Ihnen helfen?

FM-Solutionmaker: Gemeinsam Facility Management neu denken

Digitalisierung und innovative Lösungen

Facility Management: Versicherungen » Leistungen » Digitalisierung

Digitalisierung im Versicherungswesen mit Shopfloor-Management und Prozessoptimierung

Ziel

Das Ziel der Digitalisierung und innovativer Lösungen im Facility Management ist es, moderne Technologien für das Versicherungsmanagement zu nutzen, um Prozesse zu optimieren, die Effizienz zu steigern und die Transparenz zu erhöhen. Dies umfasst den Einsatz von digitalen Plattformen zur Verwaltung von Versicherungsverträgen, Schadensmeldungen und -abwicklungen sowie zur Überwachung von Versicherungspolicen in Echtzeit. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Automatisierung können Risiken frühzeitig erkannt und schneller gehandhabt werden. Zudem wird die Integration von innovativen Lösungen wie Blockchain angestrebt, um die Sicherheit und Nachverfolgbarkeit von Transaktionen und Daten zu gewährleisten. Ziel ist es, das Versicherungsmanagement effizienter zu gestalten, den administrativen Aufwand zu reduzieren und eine schnellere Reaktion auf Schadensfälle zu ermöglichen, um langfristig Kosten zu sparen und die Qualität des Facility Managements zu verbessern.

Digitalisierung verbindet Gebäude-, Risiko- und Versicherungsdaten

Im Facility Management entstehen zahlreiche Informationen, die auch für das Versicherungsmanagement relevant sind: Gebäude- und Anlagenbestände, Prüfungen, Wartungen, Störungen, Schäden, Investitionen und Veränderungen der Nutzung.

Werden diese Informationen strukturiert zusammengeführt, können Risiken besser bewertet und Versicherungsprozesse wesentlich effizienter organisiert werden. Ziel ist eine belastbare Informationsbasis statt mehrerer unabhängig geführter Excel-Listen, Ablagen und Einzeldokumente.

Eine sinnvolle Digitalisierung verbindet deshalb insbesondere:

  • Gebäude- und Anlagenstammdaten,

  • Versicherungsverträge und Deckungsinformationen,

  • Versicherungswerte,

  • Schadenshistorien,

  • Wartungs- und Prüfinformationen,

  • Risiko- und Präventionsmaßnahmen sowie

  • relevante Fristen und Verantwortlichkeiten.

CAFM als Informationsquelle nutzen

CAFM-Systeme enthalten häufig bereits wesentliche Informationen über Gebäude, Anlagen und deren Zustand. Diese Daten können auch für das Versicherungsmanagement genutzt werden.

So lassen sich beispielsweise größere Anlagenzugänge, Umbauten oder Nutzungsänderungen frühzeitig erkennen und hinsichtlich ihrer Versicherungsrelevanz bewerten.

Umgekehrt können Schadensinformationen in das technische Gebäudemanagement zurückgeführt werden. Wiederholt auftretende Wasserschäden, Ausfälle oder technische Defekte werden dadurch nicht nur abgewickelt, sondern können Hinweise auf strukturellen Handlungsbedarf geben.

Schäden digital und vollständig dokumentieren

Ein digitaler Schadenprozess sollte den gesamten Vorgang unterstützen: Schaden feststellen → dokumentieren → bewerten → melden → Maßnahmen einleiten → Kosten erfassen → Regulierung verfolgen → Ursache auswerten → Vorgang abschließen

Fotos, Anlagenbezug, Zeitpunkt, Ursache, betroffene Bereiche, Sofortmaßnahmen, Rechnungen und Schriftverkehr können einem eindeutigen Schadenfall zugeordnet werden. Dadurch verbessert sich nicht nur die Bearbeitung. Gleichzeitig entsteht eine auswertbare Schadenhistorie für Risikoanalysen und Präventionsmaßnahmen.

IoT für Prävention statt nur für Überwachung

Sensorik kann besonders dort sinnvoll sein, wo Schäden früh erkannt oder verhindert werden können.

Typische Anwendungen sind beispielsweise:

  • Leckage- und Wasserüberwachung,

  • Temperatur- und Feuchteüberwachung,

  • Überwachung kritischer Betriebszustände,

  • Zustandsinformationen technischer Anlagen oder

  • Alarmierung bei ungewöhnlichen Veränderungen.

Der Mehrwert entsteht jedoch nicht durch den Sensor allein.

Entscheidend ist, dass aus einer erkannten Abweichung ein definierter Prozess folgt: Wer erhält die Meldung? Wie schnell muss reagiert werden? Welche Maßnahmen werden ausgelöst? Wie wird der Vorgang dokumentiert?

Versicherungswerte aktuell halten

Gebäude und technische Anlagen verändern sich laufend. Neue Anlagen werden eingebaut, andere zurückgebaut, Investitionen durchgeführt oder Nutzungen verändert. Digitale Bestandsinformationen können dabei helfen, versicherungsrelevante Veränderungen frühzeitig sichtbar zu machen.

Damit kann ein regelmäßiger Abgleich zwischen tatsächlichem Anlagen- und Gebäudebestand und den zugrunde gelegten Versicherungswerten unterstützt werden. Dies reduziert das Risiko, dass Versicherungsinformationen über Jahre unverändert bleiben, obwohl sich der reale Gebäudebestand wesentlich verändert hat.

Datenanalyse für gezielte Risikoprävention

Eine strukturierte Schadenhistorie ermöglicht mehr als statistische Berichte. Dadurch können technische Investitionen und organisatorische Verbesserungen gezielter priorisiert werden.

Digitalisierung unterstützt damit den Übergang vom reaktiven Schadenmanagement zu einer präventiven Risikosteuerung.

.Ausgewertet werden können beispielsweise:

  • Schadenshäufigkeiten,

  • besonders betroffene Gebäude oder Anlagen,

  • wiederkehrende Schadenursachen,

  • durchschnittliche Schadenhöhen,

  • Zeit bis zur Schadenbeseitigung,

  • Ausfallzeiten und

  • Wirkung bereits umgesetzter Präventionsmaßnahmen.

Automatisierung eignet sich insbesondere für standardisierbare Tätigkeiten:

  • Fristenüberwachung,

  • Wiedervorlagen,

  • Vollständigkeitsprüfungen,

  • Standardberichte,

  • Statusmeldungen,

  • Zuordnung von Dokumenten und

  • Auswertungen wiederkehrender Schadendaten.

KI

KI kann zusätzlich helfen, größere Datenbestände nach Auffälligkeiten, Mustern oder wiederkehrenden Ursachen zu durchsuchen. Ergebnisse müssen jedoch nachvollziehbar bleiben und fachlich bewertet werden.

Technologie unterstützt die Entscheidung – sie ersetzt nicht die technische und versicherungsfachliche Beurteilung.